Du hast im Newsletter schon erfahren, warum kalte Nudeln manchmal die klügere Wahl sind. Hier kommt jetzt die ganze Geschichte, und das Rezept, mit dem du sie direkt auf den Teller bringst.
An richtig heißen Tagen bleibt die Küche bei mir am liebsten kalt, oder zumindest blitzschnell. Genau dafür ist dieser farbenfrohe Nudelsalat gemacht: für Grillabende, Picknicks oder das leichte Mittagessen im Büro. Die Basis bildet unsere Maroni Pasta aus Esskastanien und roten Linsen. Sie behält auch abgekühlt ihr feines, leicht nussiges Aroma und harmoniert wunderbar mit knackigem Gemüse, Feta und frischen Kräutern aus dem Garten. Dazu kommt ein fruchtig leichtes Sommerdressing.
Warum gerade die Maroni Pasta, und nicht klassische Weizenpasta?
Der spannendste Unterschied liegt in der Stärke. Stärke besteht aus zwei Bausteinen: dem geraden, fadenförmigen Amylose und dem verzweigten Amylopektin. Beim Kochen quillt die Stärke auf, beim Abkühlen ordnet sie sich neu, und dabei legen sich vor allem die geraden Amyloseketten so dicht zusammen, dass unsere Verdauungsenzyme sie nicht mehr aufspalten können. Genau daraus entsteht resistente Stärke. Diese wird im Dünndarm nicht verdaut, sondern wandert weiter in den Dickdarm, wo sie den dort lebenden Bakterien als Nahrung dient.
Je mehr Amylose ein Lebensmittel enthält, desto größer ist dieser Effekt, und die Maroni gehört zu den amylosereicheren stärkehaltigen Lebensmitteln. Sie bringt also beste Voraussetzungen mit und enthält schon von Natur aus resistente Stärke, das Abkühlen verstärkt diesen Anteil zusätzlich. Wo klassische Weizenpasta wenig zu bieten hat, punktet die Kastanie hier von Natur aus. Ein kalter Nudelsalat ist damit nicht nur erfrischend, sondern ernährungswissenschaftlich betrachtet sogar interessanter als dieselbe Pasta warm.
Dazu kommen die reinen Nährwerte: Unsere Maroni Pasta liefert 22,8 g Eiweiß pro 100 g, das ist fast doppelt so viel wie klassische Weizenpasta. Gleichzeitig steckt mit 56 g pro 100 g rund ein Fünftel weniger Kohlenhydrate darin. Möglich macht das die Kombination aus Kastanie und Linsenmehl. Und trotz der Linsen bleibt die Pasta in der Konsistenz feiner und angenehmer als reine Linsennudeln, das macht die Kastanie, die alles zusammenhält und für das typische, leicht nussige Aroma sorgt.
- Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
- Portionen: 3 bis 4 Personen
- Eigenschaften: proteinreich, ohne Zusatzstoffe, vegetarisch (vegan möglich)
Zutaten für den Salat
- 250 g My Makery Maroni Pasta (1 Packung)
- 1 gelbe Paprika, in feine Würfel geschnitten
- 150 g Kirschtomaten, halbiert oder geviertelt
- 50 g getrocknete Tomaten (in Öl), abgetropft und in Streifen geschnitten
- 2 Stangen Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
- 150 g Feta (oder eine vegane Alternative), gewürfelt
- 30 g Sonnenblumenkerne (ca. 3 EL)
- 1 Handvoll frische Kräuter aus dem Garten (Basilikum und Oregano), fein gehackt
Das sommerliche Dressing
Damit der Salat herrlich frisch schmeckt, gibt es dazu eine leichte Vinaigrette:
- 4 EL Olivenöl (nativ extra)
- 3 EL weißer Balsamico Essig (oder frischer Zitronensaft)
- 1 TL Honig (oder Ahornsirup für die vegane Variante)
- 1 TL mittelscharfer Senf
- 1 bis 2 EL Wasser (zum Verfeinern)
- Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung Schritt für Schritt
- Pasta vorbereiten: Die Maroni Pasta in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen. Anschließend abgießen, kurz kalt abschrecken und vollständig abkühlen lassen. Ein kleiner Spritzer Olivenöl verhindert das Zusammenkleben. Und denk dran: Genau dieses Abkühlen lässt die resistente Stärke entstehen, also nicht ungeduldig werden.
- Schnittarbeit: Während die Pasta abkühlt, die gelbe Paprika fein würfeln, Kirschtomaten zerkleinern, die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden und die Frühlingszwiebeln in Ringe teilen. Die frischen Gartenkräuter fein hacken.
- Der Crunch Faktor: Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze goldbraun anrösten, bis sie duften. Auf einem Teller abkühlen lassen, damit sie schön knackig bleiben.
- Anrichten: Die abgekühlte Pasta zusammen mit dem Gemüse, den Kräutern und den Fetawürfeln in eine große Schüssel geben.
- Dressing und Finish: Alle Zutaten für das Dressing in einem kleinen Glas kräftig verschütteln oder verrühren, bis eine cremige Vinaigrette entsteht. Über den Salat gießen, alles vorsichtig vermengen und 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren mit den gerösteten Sonnenblumenkernen bestreuen.
My Makery Insider Tipp: Der Salat eignet sich hervorragend als Meal Prep für den nächsten Tag. Wenn er über Nacht im Kühlschrank durchzieht, schmeckt er sogar noch intensiver, und die resistente Stärke bleibt dabei übrigens erhalten. Falls er etwas trocken wirkt, einfach mit einem Esslöffel Olivenöl oder einem Spritzer Zitronensaft auffrischen. Und falls du Kastanienflocken zu Hause hast: kurz in der Pfanne geröstet sind sie das perfekte Crunch Topping, anstelle der Sonnenblumenkerne oder gleich zusammen mit ihnen.
Lass es dir schmecken!
Häufige Fragen zu kaltem Nudelsalat und resistenter Stärke
Warum ist kalter Nudelsalat gesünder als warme Pasta?
Beim vollständigen Abkühlen gekochter Pasta wandelt sich ein Teil der Stärke in resistente Stärke um (Retrogradation). Diese wird im Dünndarm nicht verdaut, sondern dient den Bakterien im Dickdarm als Nahrung. Kalte Pasta hat dadurch auch eine geringere Blutzuckerwirkung als frisch gekochte.
Was ist der Unterschied zwischen Maroni Pasta und Weizenpasta?
Maroni Pasta aus Esskastanien und roten Linsen ist amylosereicher als Weizenpasta und bildet beim Abkühlen dadurch mehr resistente Stärke. Bei den Nährwerten liefert die My Makery Maroni Pasta 22,8 g Eiweiß pro 100 g, fast doppelt so viel wie klassische Weizenpasta, bei rund einem Fünftel weniger Kohlenhydraten. In der Konsistenz bleibt sie zugleich feiner als reine Linsennudeln.
Bleibt resistente Stärke im Kühlschrank erhalten?
Ja. Einmal entstandene resistente Stärke bleibt beim Lagern im Kühlschrank stabil. Nudelsalat als Meal Prep für den nächsten Tag ist also ideal. Nur starkes erneutes Erhitzen macht einen Teil des Effekts wieder rückgängig.
Ist Nudelsalat aus Linsenpasta proteinreich?
Ja. Pasta aus roten Linsen liefert deutlich mehr pflanzliches Protein als klassische Weizenpasta. Die Maroni Pasta von My Makery kombiniert rote Linsen mit Esskastanien und kommt auf 22,8 g Eiweiß pro 100 g. Zusammen mit Feta oder einer veganen Alternative wird der Salat zu einer vollwertigen Mahlzeit.
Was macht Maroni in Pasta besonders?
Maroni (Esskastanien) gehören zu den amylosereicheren stärkehaltigen Lebensmitteln und bringen damit gute Voraussetzungen für die Bildung resistenter Stärke beim Abkühlen mit. Dazu kommt ihr feines, leicht nussiges Aroma, das auch kalt erhalten bleibt.
Wie lange hält sich Nudelsalat im Kühlschrank?
Gut abgedeckt hält sich dieser Nudelsalat 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Vor dem Servieren mit etwas Olivenöl oder Zitronensaft auffrischen.



